KRISENINTERVENTION

Bei einer Krise handelt es sich zumeist um ein kritisches Lebensereignis, 
das vom Betroffenen als Einschnitt, Übergang oder Zäsur im Lebenslauf betrachtet wird.

Sie ist von starken und belastenden Emotionen begleitet, der Betroffene fühlt sich von der erforderlichen Anpassungsleistung, die die veränderte Situation verlangt, überfordert. Entgegen der landläufigen Erwartung kann es sich dabei durchaus auch um ein als positiv bewertetes, beabsichtigtes und selbst herbeigeführtes Ereignis handeln (z.B. Geburt eines Wunschkindes, Arbeitsplatzwechsel/Beförderung). 

Eine psychische Krise ist kein krankhafter Zustand; sie kann jeden Menschen in jeder Lebensphase betreffen.

Folgende Arten von Krisen können auftreten:

  • Verlustkrisen (z.B. Verlust nahestehender Personen, Trennungen, Arbeitsplatzverlust, lebensbedrohliche Erkrankungen)

  • Veränderungskrisen (z.B. Verlassen des Elternhauses, Wohnortwechsel, familiäre oder berufliche Veränderung)

  • Traumata (schwere psychische und körperliche Belastungen, die bspw. nach Gewalttaten, Unfällen oder Katastrophen, die außerhalb der normalen Erfahrung eines Menschen liegen, auftreten können)

  • Burnout-Syndrom (Erschöpfungszustand nach lang anhaltender Be- bzw. Überlastung)

Anhand von Krisenintervention möchte ich Sie bestmöglich bei Ihrem Anpassungsprozess an die veränderte Situation unterstützen. Mein Ansatz ist auch hier ressourcenorientiert, dh alte Ressourcen sollen aktiviert und genutzt sowie notwendige neue Ressourcen entwickelt werden.